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Kommunales Flächenmanagement


Bauklotzhaus

Das Angebot an die Städte und Gemeinden des Landes, sie bei der Einführung von kommunalen Flächenmanagementsystemen zu unterstützen, ist ein Kernanliegen der Allianz für die Fläche. Mit der Einführung eines integrativen Managementsystems in einem Kernbereich kommunalen Handelns, dem kommunalen Flächenmanagement, soll es gelingen, transparente Strukturen und Abläufe für eine nachhaltige Stadt- und Flächenentwicklung zu schaffen und systematisch mit kommunalen Akteuren als Politik, Verwaltung und Bürgerschaft umzusetzen und weiter zu entwickeln.

Kommunales Flächenmanagement kann nur dann erfolgreich funktionieren, wenn es auf einem Leitbild zur künftig angestrebten Entwicklung der Kommune beruht. Dieses Leitbild muss in der Kommune fest verankert und akzeptiert sein.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 Nordrhein-Westfalen e.V. hat im Auftrage des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und in enger inhaltlicher Abstimmung mit der Allianz für die Fläche das Grundgerüst für ein kommunales Flächenmanagement erarbeitet.

Ein erster Schritt dieser Erarbeitung ist mit dem Projekt "Flächenmanagement als partizipativer Prozess einer nachhaltigen Stadtentwicklung" (Projekt I) in den Pilotkommunen Arnsberg, Bottrop, Emsdetten und Minden durchgeführt worden. Begleitend fanden drei Projekttagungen statt.

Zur Weiterentwicklung diente das Projekt "Nachhaltiges kommunales Flächenmanagement" in Zusammenarbeit mit den Kommunen Bergisch Gladbach, Hellenthal, Moers, Ratingen, Rheine und dem Südlichen Paderborner Land (Salzkotten, Büren, Lichtenau, Bad Wünnenberg, Borchen), zu dem bislang 3 Projekttagungen stattgefunden haben (Projekt II).