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Kommunales Flächenmanagement als partizipativer Prozess einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Ziel des Projektes war es, in Pilotkommunen des Landes (Arnsberg, Bottrop, Emsdetten, Minden) ein kommunales Managementsystem aufzubauen, das nach einer Testphase in weiteren Städten und Gemeinden des Landes möglichst landesweit eingesetzt werden kann. Das setzt natürlich das Interesse der Kommunen des Landes an solchen Systemen voraus.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW hat das kommunale Managementsystem zusammen mit den vier Pilotkommunen entwickelt. Nach Abschluss des Projektes zum Jahresende 2007 verfügen die vier Beispielkommunen über ein funktionierendes kommunales Managementsystem. Dieses umfasst einen kompletten Managementzyklus (planen, umsetzen, bewerten, anpassen und weiterentwickeln) installiert.
Neben dieser allgemeinen Grundstruktur orientiert sich jede Kommune auf spezifische Schwerpunkte:
In Arnsberg bezieht sich das Leitbild auf die zukünftige Wohnsiedlungsflächenentwicklung vor dem Hintergrund des bis 2020 prognostizierten Bevölkerungsverlustes
In Bottrop stellt sich aus Stadtentwicklungssicht besonders die Frage, wie langfristig mit den bestehenden Gewerbeflächenpotenzialen qualitativ und quantitativ umgegangen werden soll.
Emsdetten stellt eine gezielte und strategisch gesteuerte Binnenentwicklung in den Vordergrund, um das Verhältnis von Außen- zu Innenentwicklung im Sinne einer nachhaltigen Flächenpolitik zu verändern.
Minden strebt eine nachhaltige Stadtentwicklung an, die das stetige Wachstum in die Fläche in Frage stellt, eine Zersiedlung der Landschaft vermeidet und qualitativ hochwertigen Wohnraum schafft.
Lesen Sie hier die Abschlussdokumentation des Projektes sowie die Flächenberichte der vier Modellkommunen, in denen das Projekt durchgeführt wurde: